(Social) Media Overkill

Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Manchmal glaube ich, ich werde alt. (Ja, ich weiß, im Vergleich zu einigen von euch *bin* ich alt!)

Wenn ich mir ansehe, mit welche Geschwindigkeit „Neuigkeiten“, „News“ und ähnliches durch Facebook, Newsletter, Twitter und Co. sausen, dann wird mir zeitweise schwummrig. Ein ständiges Summen und Brummen im Kopf und nichts davon bleibt konsistent.

Selbst in (thematisch) geschlossenen Gruppen und Foren wird der Informationsfluss immer mehr und immer schlimmer.

Schlimm genug, dass man ständig das Gefühl hat etwas zu verpassen, der Versuch immer up to date zu bleiben frisst fast die ganze Zeit, die man hat. Und das ist nicht gut.

Klar, als mündiger Bürger sollte man immer informiert sein, aber muss man immer sofort wissen, wenn Hersteller A sein Produkt für 2018 ankündigt? Reicht es nicht, das später (und in Ruhe) zu lesen? Das ganze fühlt sich wie ein mentaler Dauerlauf an und ich *hasse* Sport.

Da ich die Welt nicht ändern kann, werde ich für mich etwas ändern. Erst einmal nur als Experiment. Was genau werde ich tun?

  • Facebook, Foren und Twitter nur abends in der Freizeit aufsuchen.
  • Newsletter, die sowieso immer ungelesen im Müll landen abbestellen
  • Nachrichten nur noch aus einem begrenztem Pool konsumieren (und erst mal verdauen, bevor ich meinen Senf dazu abgebe)
  • bestimmt noch andere Dinge, die mir jetzt gerade entfallen.

Wenn es also ab morgen (14.12.2016) ruhiger um mich wird, dann deswegen. In diesem Sinne: bis morgen Abend dann ;)

Bildquellenangabe: Andreas Hermsdorf / pixelio.de