IRCnet, ICQ, AIM, MSN und Yahoo Messenger

Den alten Hasen sagt das bestimmt noch was. Chats und die frühen Vertreter von Instant Messaging. Damals, Ende der 1990er Jahre, fand das alles am Rechner statt. Handys konnten das noch nicht, geschweige denn, dass die Funknetze das hergegeben hätten.

Und weil alle das am PC nutzen, gab es Unmengen Software. Jeder Anbieter wie ICQ, MSN, Yahoo, Skype und Co. hatte seinen eigenen, dedizierten Client, der seine Aufgaben erfüllte. Daneben gab (und gibt) es Multiformatprogramme wie Trillian und Pidgin, mit denen man viele der Chatprotokolle unter ein Dach bekommt. (Dann ist es auch egal, was der andere benutzt, man kann ja alles anbieten)

Sprung 20 Jahre nach vorne. Messenger sind verbreitet wie noch nie aber primär auf Smartphones. Und die sind in Leistung und Möglichkeiten dann doch sehr beschränkt im Vergleich zu einem PC. Ich habe jetzt nicht nachgeforscht, ob es Multiprotokollapps wie Trillian oder Pidgin für iOS und/oder Android gibt, aber selber wenn, dann sind diese meist sehr eingeschränkt gegenüber der App des Herstellers. Und (wie bei Facebooks XMPP Unterstützung gesehen) auch keineswegs auf lange Sicht sicher.

Also konzentrieren sich alle auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, der am einfachsten zu benutzen ist für Ottilie Normaluser. Auftritt Whatsapp. Whatsapp hat, wie ICQ seinerzeit, fast alle User erfasst aber in Zeiten, wo der User sich doch (endlich) sorgen um seine Daten macht, geht die Suche nach Alternativen los. Die gibt es, werden aber wenig genutzt und so bekommt man „seine Leute“ nicht zum Wechseln. Das Henne-Ei Problem.

Gibt es ein sinnvolle Lösung? Nein. Dafür sind die Alternativen (zum Teil) zu sehr auf Sicherheit bedacht, als das man Multiprotokollapps entwickeln könnte.

Meine Lösung: Nachdem mein PET doch einigermaßen viel Kraft und Platz hat, habe ich einfach eine Breitseite auf die Apps geschossen. Auf dem Handy bin ich via

  • WhatsApp
  • Twitter
  • Instagram
  • ICQ
  • Telegram
  • BlackBerryMessenger (BBM)
  • Kik
  • Signal
  • Threema
  • Email
  • SMS
  • Hangouts
  • Steam

erreichbar. Wem das nicht reicht, um mich anzusprechen, dem kann ich dann auch nicht mehr helfen. Das waren meine 3 Cent ;)
Bildquellenangabe: Thorben Wengert / pixelio.de

Star Wars: The Old Republic Betatester

Ich darf testen. Ab Freitag 25.11.2011 17:00 Uhr bis Dienstag 29.11.2011 06:59 Uhr darf ich das neueste MMORPG zum Thema Star Wars testen. Am Wochenende werden die Server brechend voll sein, aber einen Tag frei machen dafür… ich weiß nicht. Aber gespannt bin ich.

Ich habe eine Zeit lang Star Wars Galaxies gespielt und war arg enttäuscht. Jetzt bin ich hin und her gerissen. Einerseits verdient die Welt ein gutes SWMMO, andererseits kann ich dem „pay to play“ Prinzip nichts abgewinnen. Bei WoW fand ich es schon scheiße doof und nun ist es noch viel „dooferer“, denn wenn SWTOR gut wird, habe ich eine echte Gewissenskrise ;)

Geladen ist der Gameclient jedenfalls, installiert auch. Schauen wir mal was das Wochenende bringt und ob ich überhaupt zum Spielen Testen komme.

Die Welt ist noch da, ich auch und VDSL läuft…

…das macht mir irgendwie Angst. Und es lief auch sonst fast alles glatt. Gut, die IPFire spielt mit dem W722V nicht so zusammen, wie ich es will, aber es läuft. Nun muss ich nur noch raus bekommen, wie ich „blau“ am sinnvollsten einsetze. Man will ja sich sein, nichtwahr?

Aber dann doch ein Schock. Die Datenhauptfestplatte, da wo alles wichtige drauf ist, wird vom Windows 7 „Mediaserver“ nicht erkannt. Argh! Leer? Sie ist LEER?! Schneel gparted rein, neu starten und nachschauen. Und siehe da:EXT4 *gna* kein Wunder, dass Windows das nicht lesen kann. Nach kurzer Netzrecherche wird klar: EXT4 zu NTFS wandeln ohne die Daten zu himmeln…. nein, das lassen wir mal. Also nachher noch eine 2 HDD einbauen, die mit NTFS formatieren und anschließend die Daten mit Linux-Boot-CD umkopieren. So der Plan.

Und was macht der Nachwuchs? Wächst, gedeiht und ärgert die Arzthelferinnen. Wenn es das schon jetzt kann, wo’s noch im Hotel Mama ist, wie soll das erst werden, wenn es raus ist!? 8) Ick freu mir auf den Fratz.

Jetzt erst noch einen Kaffee gegen die Pollen und dann back to work.

Owa und öndö!

Ja, die Welt *wird* unter gehen… und zwar bis spätestens Dienstag 16:00 Uhr.

Warum?

Weil es nicht anders sein kann. Eben bekam ich einen Anruf von dem ausführenden Technikdienstleister der Telekom für mein VDSL.

„Dienstag wird der Anschluß geschaltet. Erst in der Technik und dann im Verteiler. Dauert so 30 – 45 Minuten. Wichtig ist: bis 16:00 Uhr muss das laufen. Wenn nicht rufen Sie bitte sofort die Technik an.“

Watt sö fugg?! Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll…. wahrscheinlich bin ich dann ab Dienstan komplett ohne Telefon und Internet… again… Dann werde ich wohl doch den Vorschlaghammerplan umsetzen.

Stay tuned!

Zurück zu altbewährtem. FF3.6.15 vs FF 4.0

Warum zurück? Ganz simpel: die Optik ist eine Katastrophe (für mein Empfinden) und die Menüs funktionieren nicht, wie man es möchte, wenn man Aero unter Windows 7 nicht benutzt. Das sind definitiv von Kinderkrankheiten. Dann noch das Detail, dass die Hälfte der von mir benutzten Addons nicht funktionieren, die Statusleiste mehr so übersichtlich Informationen bereitstellt wie vorher und wenn ich noch weiter suchen würde, fände ich bestimmt noch ein paar Macken. Ein Fan wie ich sonst vom Fuchs bin, aber das Ding ist echt unausgereift. So ist er für mich unbenutzbar.

Mozilla: Thema verfehlt, 6, setzen.

Will ich oder will ich nicht? Knicke ich vor dem magenta Monster ein?

Die echten IT-Krieger unter uns kennen das: Der Kampf gegen die Windmühlen der Industrie können einen verschleißen.

Letztes Angebot der Telekomiker: VDSL 50 zum Preis von 25 (haha, zufällig so wie in der Internetaktion!?) und die Hardware für 2 Jahre „Mietfrei“.

Pro:

  • VDSL 50 statt DSL 3000R
  • 1 Euro weniger pro Monat an Fixkosten.

Contra:

  • Hardware nach 2 Jahren kostenpflichtig.
  • keine Hotspotflat mehr inkl. (9,95 pro Monat)
  • das Gefühl beschissen worden zu sein. Um 100 Euro Wechselbonus, Hotspotflatrate und den Nerven, die das ganze gekostet hat.

„Was tun“? Ich weiß es nicht und einen Würfel habe ich auch gerade nicht zur Hand.

Beschwerden…

…werden ausgesessen. Zwar hat sich die Telekom jetzt tatsächlich mal schriftlich geäußert, aber außer einem „Ja, das is eben so und nein, wir kommen Ihnen nicht entgegen“ kam nicht. Soll heißen:

  • Ich habe immer noch nicht den DSL Anschluss, der mir vor dem Umzug versprochen wurde.
  • Die Online Wechselprämie ist „einfach so unter den Tisch gefallen“
  • Kein Wort der Entschuldigung über die falsche Beratung und das Schneckentempo mit dem das ganze bearbeitet wird.

Aber, einen Sprengkopf habe ich noch. Wenn der dann auch nicht zündet, dann geht’s richtig öffentlich.