Öffentlicher Personennahverkehr für alle.

Gerade gibt es wieder mal eine angeregte Diskussion zum Thema ÖPNV. Als Möglichkeit die Abgasbelastung der Innenstädte zu verringern.

Ich behaupte, die Vorteile sind noch wesentlich größer und wiegen alle Kosten auf. Im folgenden Artikel werde ich, in loser Reihenfolge, meine Argumente für einen kostenlosen ÖPNV aufschreiben.

  1. Kosten für den Bürger. Ja, low hanging fruit aber tatsächlich ein sehr simples Argument. Wenn ich in die Stadt fahren will und eine gewisse Zeit dort verbringe, dann ist Bus fahren für mich teurer, als im Parkhaus zu stehen. Der Bus kostet eine Fahrt 2,40 Euro und das Parkhaus 2,00 Euro. Wenn dann noch meine Frau mit in die Stadt will sind wir schon bei zwei mal 2,40 Euro nur für die Hinfahrt. Für die Fahrt zurück dann noch einmal 4,80 Euro. Insgesamt fast 10 Euro nur um in die Stadt und zurück zu kommen. Beim Auto immer noch 2,00 Euro plus ein paar Cent Sprit und Abnutzung. Wenn ich also in die Innenstadt will, dann kostet es immer Geld.
  2. Konsum in der Innenstadt. Wie oft habe ich gedacht „jetzt eben in die Stadt und ein Buch kaufen“ oder ähnliches, bin dann aber davon ab, weil es billiger und bequemer ist, dass online zu machen. „Aber wir haben doch Buchpreisbindung. Bücher kosten überall das gleiche!“ Stimmt. Aber beim Online Bestellen habe ich keine Kosten um in den Laden zu kommen. Wäre der ÖPNV kostenlos würde ich wesentlich öfter mit Kind und Kegel eine kurze Tour in die City unternehmen. Schuhe, Klamotten, Bücher, Unterhaltungselektronik und ab und zu ein Eis oder ähnliches. Die Innenstädte würde, meine Meinung nach, deutlich mehr Laufkundschaft bekommen.
  3. Kosten für die Stadt. Ja, erst einmal würde die Stadt Geld in die Hand nehmen müssen, um den ÖPNV zu finanzieren aber auf der anderen Seite bedeutet weniger PKW Verkehr in den Innenstädten geringeren Verschleiß an der Infrastruktur. Auch würden Baustellen etc. weniger Einfluss auf den Verkehr als solchen haben, da die Stadt das mit den ÖPNV besser planen kann. Plus, ein erhöhter Umsatz in den Städten bedeutet mehr Steuereinnahmen. Vollere Innenstädte erhöhen die Attraktivität für Geschäfte und Ladeninhaber was wieder zu mehr Steuereinnahmen führt.
  4. Weniger heimische PKW im Innenstadtverkehr machen die Innenstadt für Touristen und Bummler viel attraktiver. Was wieder zu mehr Umsatz führt.

Das sind die Dinge, die mir so ad hock einfallen. Wie ist das bei euch? Habt ihr noch pro Argumente, die ich übersehen habe? Oder gar logisch nachvollziehbare contra Argumente? Über einen Kommentar würde ich mich freuen. :)

Quellen, Angaben und Links.

Etwas, was mich in der heutigen Netzkultur furchtbar aufregt (auch wenn ich es in der Vergangenheit bestimmt auch mehr als einmal gemacht habe) ist der Mangel an Sorgfalt bei redaktionellen Inhalten.

Es ist ja grundlegend nichts falsches daran über etwas zu schreiben, was man wo anders gelesen hat, aber dann bitte mit Quellenangaben.

Schlimmer ist es aber wenn man einen Artikel schreibt, einen anderen referenziert aber dabei nicht sieht, dass dieser wiederum auch eine Quelle angibt. Warum dann nicht gleich zur Ursprünglichen quelle gehen? Dabei ließen sich viele Fehlinterpretationen vermeiden.

Beispiel:

Die YPS Redaktion berichtete bei Facebook von „Star Trek – The Next Generations“ LEGO Figuren und bezog sich dabei auf einen Blog Artikel von Wil Wheaton, auch bekannt als Wesley Crusher.

Zum einen sind das keine LEGO Figuren, sondern kommen von einem Dritthersteller und zu anderem bezieht sich Wi Wheatonl seinerseits auf einen Artikel von Gizmodo.

Mit nur etwas mehr Hirnschmalz und einen Hauch mehr Energie hätte YPS also von coolen Star Trek TGN Figuren bei Minifigs berichten können. Aber nein, lieber schnell was zusammenklicken.

„Was regst du dich darüber auf? Ist doch nicht schlimm.“ denken jetzt vielleicht einige. Doch, es ist schlimmm, denn diese Arbeitsweise wird leider immer öfter auch in anderen, wichtigen Themengebieten übernommen. Von Hetzposts über „Katastrophenmeldungen“ zu Propaganda. Es denkt keiner mehr nach.

Wenn ihr etwas verlinken wollt, dann schaut auch doch vorher die Quelle an. Und wenn keine Quelle angegeben wird, versucht selber eine zu finden. Es gibt viel zu viel Fehlinformationen im Netz, weil zu viele Leute den schnellen Klick suchen, den einfachen Like. „Seht her wie sehr ich mich engagiere“. Lasst das. Denkt nach. Überlegt. Und dann handelt. Dann hat euer Handeln ein viel größeres Gewicht. Und vertraut keinem Algorithmus.

2017 geht, 2018 kommt aber ich bleibe…

…oder so ähnlich.

Was war 2017?
Einschulung vom Kind, ein paar Häuser angeschaut (kein schönes/passendes dabei), wieder ein Jahr älter geworden und ein wenig gebastelt. Eigentlich, für mich, kein schlechtest, aber auch kein herausragendes Jahr. Kann natürlich sein, dass ich das aufgrund meiner derzeit etwas mauligen Stimmung nur so sehe und viel schönes übersehe. Wie zum Beispiel den Kurzurlaub auf Langeoog. Oder die Tatsache, dass es die beste Frau der Welt mit mir (und meinen Launen) aushält und hoffentlich noch lange tut.

Was wird 2018?
Puuuh. „Eine Tüte gemischtes“ würde ich sagen. Weiter Häuser anschauen, weiter versuchen Familie, Hobby und Beruf vorwärts zu bringen. Auch wenn im Bereich Hobby das gerade sehr zweischneidig ist. Aber das erörtere ich (vielleicht) ein anderes mal (oder in einem anderem Format).

Ich bin jedenfalls dankbar, dass das Leben bis heute so gut zu mir war. Ich kann über nichts wichtiges in meinem Leben klagen und mein Wünsche sind auch fast alle erfüllt. Was kann man mehr wollen? Ich hoffe, dass es den meisten, die dies hier lesen genau so geht.

In diesem Sinne schon mal ein frohes neues 2018, guten Rutsch und frohes Fest. Feiert schön und versucht zu entspannen.

Open Source, dezentral und in der Hand der Community

Nur ein kleiner Post zu alternativen im sozialen Netzwerk. Die Platzhirsche Facebook, Twitter, YouTube, WhatsApp, Instagram, Patreon und all die anderen sind (unterm Strich) Gewinn orientiert. Damit alleine hätte ich weniger ein Problem, wenn das nicht so dermaßen im Vordergrund stehen würde. Gerade die letzte (geplante) Änderung bei Patreon hat mich dazu bewogen mal wieder meine Alternativen auszugraben. Und die sehen aus wie folgt:

Twitter

Mastodon. Darüber habe ich ja hier schon genug geschrieben. ;) Zu finden dort unter @SunDancer@chaos.social

Facebook

Diaspora. Wie Mastodon dezentral und jeder kann seinen Pod betreiben. Habe ich auch schon einmal hier erwähnt. Finden könnt ihr mich unter sundancer@joindiaspora.com

Patreon

Liberapay. Der ist mir auch neu gewesen, aber definitiv transparenter mit seinen kosten und planbarer. Wenn auch etwas weniger bequem. Aber das kann ja noch kommen.

Google

DuckDuckGo. Als Standard Suchmaschine im Firefox und auf einmal sehen die Suchergebnisse… anders aus ;)

Benutzt ihr noch andere Alternativen? Schreibt es mir und verbreitet das Wort.

Edit: Humor hat Facebook schon, oder? XD

Titelbild: Von Open Source Initiative official SVG – Simon Phipps, former president of OSI, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1853734

Ein kleiner Rant

So lieb ich Mastodon auch gewonnen habe, alleine schon wegen des guten Umgangstones da, wurmt es mich furchtbar, dass es scheinbar kein Funktionierendes WordPress Plugin gibt. „Mastodon Autopost“ und „Mastodon Share„. Letzteres hatte ich bis vor kurzem auch erfolgreich im Einsatz aber dann wurden erst keine Permalinks mehr mit getootet und dann auf einmal gar nichts mehr. Ich habe jetzt alle WordPress Instanzen wieder raus genommen und schaue mal ob ich sie nacheinander wieder aktiv bekomme. Was ein Käse. Dabei ist gerade so ein Plugin (aus meiner Sicht) essenziell, um ein neues Netzwerk auch mit Inhalt zu bestücken. Gerade weil WordPress eine so weit verbreitete Plattform ist.

Schauen wir mal, was sich da noch ergibt.

Was ist Mastodon?

Fangen wir mal mit der Definition von Wikipedia an:

Mastodon ist ein verteilter Mikrobloggingdienst, der 2016 von Eugen Rochko entwickelt wurde; einem deutschen Programmierer aus Jena. Im Gegensatz zu großen Plattformen wie Twitter ist Mastodon als dezentrales Netzwerk konzipiert. Benutzer können einer beliebigen Instanz beitreten oder selbst eine eigene betreiben. Mastodon ist kompatibel zu GNU Social sowie – seit Version 1.6 – dem W3C ActivityPub-Standard (und auch OStatus-Diensten als Ausweichlösung)

Das Projekt ist Freie Software und steht mit seinem Quelltext unter der GNU Affero General Public License zur Verfügung. Entwicklung und Betrieb der Instanz mastodon.social werden durch Spenden finanziert.

Ist Mastodon also nur eine andere Art von Twitter? Ja und nein. Ja, weil man in einer immer länger werdenden Zeitleiste neues aus aller Welt liest. Persönliches, öffentliches, privates, emotionales, lustiges und was sonst so auftaucht. Es ist aber auch nicht wie Twitter, denn zum einen hat man deutlich mehr Zeichen zum schreiben (die Instanz auf der ich bin hat ein Limit von 500 Zeichen) und zum anderen sitzt eben keine Firma dahinter, sondern ein Netzwerk von Knoten. Jeder dieser Knoten ist eine eigene Welt und wird über das sogenannte „Fediverse“ (Federation Universe) mit anderen Knoten verbunden. Jeder Knoten kann für sich bestimmen, wer rein darf und was erlaubt ist. Dies ist besonders spannend vor dem Hintergrund von „Fake News“, „Alt Right“ und ähnlichen rechtsextremeren Strömungen. Denn, wenn ein Knotenadministrator sagt „hier kommen keine Nazis rein“ dann kommen sie nicht rein. Das führt dazu, dass die sich auf bestimmten Knoten Sammeln. Wie in einem braunem Fusselsieb. Und diese Knoten werden dann einfach nicht ins Fediverse gelassen. Das führt dazu, dass das Fediverse bei Mastodon (theoretisch) ein wesentlich sicherer und freundlicher Haufen ist, als Twitter und Facebook. Das merkt man besonders daran, dass viel Themen offen angesprochen werden, die bei Twitter zu Flamewars oder Hasstweets führen würden. Auch gibt es (gefühlt) deutlich mehr kreative Posts als bei Twitter. Außerdem ist Mastodon Werbefrei!

Für wen ist Mastodon also etwas? Für jeden der

  • mehr Zeichen braucht, als die 280 von Twitter
  • bei Twitter nicht offen posten kann, weil er angst hat angefeindet zu werden
  • seine Daten nicht an Konzerne verkaufen will
  • für eine offene und freie Gesellschaft ist.

In Deutschland scheint Mastodon noch nicht ganz angekommen zu sein aber andere Länder saugen den Dienst auf. Gerade das Knoten Prinzip, jeder kann eine Instanz ins Leben rufen, birgt viel Potential. Ich würde mir wünschen mehr kreative aus Deutschland würden dort auch aktiv werden. Und das ist gar nicht so schwer. Es gibt Apps, einen Webclient und für WordPress plugins. Traut euch :) Außerdem klingt es viel cooler zu sagen „ich mach mal einen Törö“ als e „einen Tweet“ ;)

PS: Meine ID ist @SunDancer@chaos.social

PPS: Ja, ich habe vor kurzem erst darüber geschrieben, aber dies ist mein Blog und ich mache, was ich will ;)

Brettspiele – Ein paar Gedanken dazu

Ihr kennt das bestimmt. Ihr habt ein paar Gedanken zu einem Thema und die kreisen immer wieder in eurem Kopf aber ihr kommt nie dazu sie mit den richtigen Leuten zu diskutieren. Deswegen werden ich jetzt einen Gedankenschwall zum Thema Brettspiele hier raus lassen. Man verzeihe mir, wenn er etwas unstrukturiert wirkt und leicht chaotisch ist.

Zeit. Brettspiele, auch die kleine und einfachen brauchen Zeit und schlimmer noch, Zeit von mehreren Menschen im gleichen Moment. Das macht sogar eine einfache Runde „Fette Bäuche“ oder „Mensch ärger dich nicht“ zu einem echten Zeitfresser. Einfach „mal eben zwischendurch“ spielen ist einfach nicht. Und gerade die neuen Spiele wie Imperial Assault, Zombicide, Jagged Alliance oder Twilight Imperium fressen gerne mal mehr als nur den Abend.

Und dann die Kosten. Nein, ich rede nicht von der Rechnung vom Pizzalieferservice oder den Unmengen Chips, Schokolade und Getränke, sondern die Anschaffungskosten der Spiele an sich. 30 – 40 Euro pro Brettspiel ist so eine Summe die bei mir immer im Kopf ist und „OK“. Aber die neuen Spiele (siehe eben genannte) sind heute deutlich teurer. 80 – 120 Euro plus Erweiterungen sind keine Seltenheit. Ja, das hat auch (zum Teil) gute Gründe, denn statt kleinen Pappaufstellern oder generischen Plastikpömpel sind sehr schöne Miniaturen drin, das Artwork aufwändig und die Regelbücher sind wirklich schon fast Bücher. Die Tage der Anleitung, die in die Innenseite des Deckels der Spielbox gedruckt wurde, sind vorbei.

Anleitungen, darüber hatte ich ja schon mal gejammert, sind dann auch noch eine Hausnummer. Eben weil die Spiele so komplex werden, braucht man auch viel Text zum erklären. Ich brauche elendig Lange um mich da einzulesen und damit geht wieder viel Zeit verloren. Und Zeit ist echt kostbar. Merkt man erst spät im Leben. ;)

So, ich glaube, das war’s im Groben erst mal. Wie vereinbart ihr das? Geld, Zeit und Mitspieler?

Weihnachten 2017

Ist ja bald wieder so weit. Weihnachten kommt mit großen Schritten. Jeder „will was haben“. Ich auch. (Ich hätte auch „wünscht sich was“ schreiben können, aber das ginge dann über den materiellen Aspekt hinaus, den ich hier abdecken will.)

Der geneigte Leser wird sich erinnern, dass ich 2016 schon mal so einen Betrag geschrieben habe (siehe hier) und das tolle ist: sie ist fast komplett erfüllt worden. Was von der Liste noch fehlt ist Doom das Brettspiel in der Neuauflage, die im Q3/2017 erschienen sein soll… sollte… seit 12.09.2017 im Handel ;) (Gesehen habe ich es noch nirgends, aber das heißt ja nichts.)

Das einzige was mir sonst noch gerade einfällt, wäre die Box Version von Thimbleweed Park. Die sieht einfach zu cool aus. (siehe hier.) Wird aber auch erst ende November versandt.

Sollte mir noch was einfallen, schreibe ich es hier rein. ;)

Und ihr? Wünsche, materielles Verlangen oder einfach nur ruhige Tage zwischen den Jahren?

PS: Ein eigenes Haus. Das wäre der größte Wunsch aber der Markt ist zur Zeit ja leider sehr, sehr leer. :S

Nachtrag: kaum denkt man wieder drüber nach, ploppen ein paar Sachen im Kopf auf.

Nachgedacht

Vorwort:

Dies ist mein letzter Blogeintrag zum Thema Bundestagswahl 2017. Es sind meine Gedanken, meine Meinung und die Zahlen haben ich nach bestem Wissen und gewissen zusammengetragen.

Das war sie jetzt, die Bundestagswahl 2017. Und wie alle Hochrechnungen, Umfragen und Glaskugelkucker vorher gesagt haben, ist die AfD im Bundestag. Soweit, so schlecht. Jetzt sind für mich ein paar Gedankenfäden aber noch frei im Raum.

Im Vorfeld zur Wahl wurde mir mehr als einmal (direkt und indirekt) vorgeworfen, dass es unklug wäre die PARTEI zu wählen. Vorher war das eine Hypothese, eine Theorie, die stimmen konnte oder auch nicht. Jetzt haben wir harte Zahlen und können das mal weiter spinnen. 5% der 46.380.638 abgegeben gültigen Stimmen gingen an „Sonstige“. Also die PARTEI, Piraten, Tierschutzpartei etc pp. Selbst wenn alle diese Stimmen an CDU oder SPD gegangen wären, würde das an den 94 Sitzen der AfD nur wenig bis gar nichts ändern. Weder wäre die SPD damit stärkste Kraft noch würde eine andere Partei drittstärkste Kraft sein.

Wer ist dann Schuld am Ergebnis? Erst einmal die Wähler, die die AfD tatsächlich gewählt haben. Dann auch die 14.701.730 Nicht-Wähler. (Die dürfen die nächsten 4 Jahre auch bitte geflissentlich die Klappte halten. Wer nicht wählt hat auch kein Recht zum Meckern.) Wie kommt es also, dass 5.877.094 Menschen die AfD mit der Zweit- und 5.316.095 mit der Erststimme gewählt haben? Sicher, ein Teil davon wird ein brauner Haufen ewig gestriger Drecksnazis sein, die einfach nur dem hinterher rennen, der am lautesten schreit. Das sind über 20 Millionen, die Schuld sind, dass die AfD jetzt da ist, wo sie ist. Das ist jeder 3. Wahlberechtigte. In einem Büro mit 4 Personen ist also, statistisch, einer Schuld.

Was nun? Ich finde, der Markus Barth hat das (neben einigen anderen Menschen, deren Beiträge ich leider im Facebookchaos nicht wieder finde) schön zusammen gefasst:

Man kann jetzt natürlich in Selbstmitleid versinken und sagen: „Die Deutschen haben nichts aus ihrer Geschichte gelernt.“ Oder man sagt halt: „Okay, das ist eine Herausforderung für unsere Demokratie. Hier hat schließlich jeder das Recht und die Möglichkeit seine Meinung zu sagen, sich zu engagieren, für seine Ideale und für eine offene Gesellschaft zu kämpfen. Vielleicht wär’s Zeit, das jetzt mal zu machen.“ Jetzt trinkt mal in Ruhe nen Kaffee und dann entscheidet Euch bitte für „oder“.

[Quelle]

Engagiert euch. Seid aktiv und schaut und werdet laut, wenn der braune Mob meint pöbeln zu müssen. Und die, die jetzt „an der Macht sind“ sollten tunlichst etwas tun um die verirrten Mitlaufprotestwähler wieder in die Spur zu bekommen. Hört auf ihre Ängste und nehmt sie ihnen.

PS: Mitte Oktober sind wieder Wahlen. Landtagswahlen in Niedersachsen. Wäre schön, wenn wir da die Wahlbeteiligung auch über 75% bekommen. Und die AfD draußen bleibt. Oder wenigstens so klein wie möglich.

Quelle der Zahlen: https://www.bundeswahlleiter.de/