Hoecker, sie sind raus. Lina leider auch.

Durch Kanal B haben wir heute schon erfahren, dass Lina nicht in dem Kindergarten aufgenommen wurde, den wir als erste Wahl hatten. Das heißt jetzt, dass wir noch 8 Wochen warten müssen bis wir zu 100% sagen können “Das Kind bleibt zu hause, was nun lieber Staat? Wo ist der versprochene Platz?”

Das System für die Zuteilung ist auch etwas sehr “eigenwillig” und “verbesserungswürdig”. Hier eine Zusammenfassung, wie ich das System verstehe. [Sollte ich einen Denkfehler haben oder jemand andere Informationen haben, dann immer her damit!]

Alles fängt mit einem Wunschzettel an. Die Eltern müssen 3 (drei) Betreuungseinrichtungen aufschreiben, in die sie ihr Kind geben wollen. Zusätzlich zwei Zeitfenster, in denen das Kind betreut werden soll. Das ist der einfache Teil.

Anfang Februar gingen nun die Erstwünsche an die Einrichtungen und die haben sich die Bewerber rausgesucht, die sie unterbringen können. Die Glücklichen bekommen dann eine Zusage und müssen ihrerseits Zusagen und noch Unterlagen einreichen. Die, die nicht genommen werden (können) gehen zurück an die Stadt und die schickt sie dann an den Zweitwunsch.

Und hier wird es dann unlogisch und, was es noch schlimmer macht,  nicht mehr planbar. Aus den Vorgesprächen mit unseren Wunscheinrichtungen war schon vorher heraus zu hören, dass sie “eigentlich voll” sind. Man kann also davon ausgehen, dass die Zweit- und  Drittwunscheinrichtungen die im März (zweiter Wunsch) bzw. im Mai (dritter Wunsch) eingehenden Anträge so wieder an die Stadt  zurück schicken, weil sie ja schon voll sind. (Außer man hat Glück und ein Platz wird spontan frei. Was aber eher unwahrscheinlich ist.)

Ende Mai steht also die Stadt nun mit einem Stapel Absagen da und muss aus den Restplätzen etwas machen. Was unterm Strich heißt, dass man einen Platz zugewiesen bekommt, den man eigentlich nicht haben will (weil der Kindergarten jwd [janz weit draußen] ist oder gar keinen und dann dumm da steht. Im ersten Fall ist die Stadt fein raus, weil sie ihrer Pflicht nachgekommen ist. Sie kann ja nichts dafür, das man das Kind nicht zum angebotenen Kindergarten geben möchte.

Wie gesagt, so verstehe ich dieses “System”. Es könnten mir Informationen fehlen oder ich einfach nur zu panisch sein aber ich muss das mal eben hier los werden. Nun geht es mir besser.

Und es ist ja auch fast Feierabend. Und Wochenende.

schnell noch einen Kaffee.